Lars Großmann Travel Blog

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Archive for November 15th, 2009

China 2009 (5) – Shenzhen

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Heute (Sonntag) wollen Mike und ich die Freizeit nutzen und endlich mal richtig frühstücken. Das nächste Starbucks (das wir kennen) liegt gute 20 Minuten Fußmarsch vom Hotel entfernt. Ich nehme einen Cappuccino und ein Stück Napfkuchen und bin froh mich nicht schon wieder von Reis und undefinierbaren Sachen ernähren zu müssen. Danach basteln wir 25 Powerpoint Slides für eine Kundenpräsentation in Peking und gehen dann nach etwas Off-Time um 18 Uhr ein kombiniertes Mittag / Abend-Essen suchen.

Starbucks Frühstück

Starbucks Frühstück

Starbucks Frühstück

Starbucks Frühstück

Wir betreten ein kleines Restaurant, dass wir aufgrund der schönen und lecker anmutenden Speisen-Fotos im Schaufenster auswählen. Übrigens die einzige Art hier zu bestellen, wenn man kein Chinesisch kann. Nachdem uns die Bedienung (irgendwann zu dritt) mit Händen und Füßen versucht zu erklären, dass wir erst zahlen müssen bevor wir unser Essen bekommen, rücke ich die 4,40 Euro (für beide Essen) raus. Mike bekommt zwei Essen (er hatte wohl zu mir gesagt, dass das auch lecker aussieht – die Kellnerin nahm es als Bestellung wahr). Was auf den Fotos wie leckere Mahlzeiten auf Tellern aussah, entpuppt sich schnell als eine der schärfsten Suppen der Welt. Schon nach dem ersten Löffel verliere ich sämtliche Empfindungen im Rachenbereich und auch der neutralisierende Reis kann dies kaum lindern.

Die schärfste Suppe der Welt

Die schärfste Suppe der Welt

Merke: Wir sollten uns unbedingt von kundiger Seite ein paar Zettel auf chinesischer Sprache anfertigen lassen, die wir bei Bedarf einfach vorzeigen können. Ein paar Ideen hätte ich da schon. Z.B.:

  • Wie komme ich zur nächsten U-Bahn-Station (Hier Metro und nicht Subway)
  • Empfehlen Sir mir ein Essen, das nicht scharf ist.
  • Eine Flasche Wasser bitte.
  • Eine Flasche Bier bitte.

Eine tolle Erkenntnis habe ich heute noch gewonnen. Erst wunderte ich mich, warum hier nur halbe Klopapier-Rollen im Bad zu finden sind (pro Person wird genau eine zugeteilt). Auch nach dem Zimmerservice gibt’s erst neues, wenn das alte aufgebraucht ist – keinerlei Ersatzrolle. Die Lösung: Die Rollen sind hier nur so klein – mit gefühlten 30 Blatt. Ich verstecke eine Rolle im Koffer und hoffe, dass der Service mit über den Tag eine neue bringt. Dann bin ich stolzer Herr über zwei Klopapierrollen – Dolce Vita!

Lecker Shenzhen Sea Food

Lecker Shenzhen Sea Food

Lecker Shenzhen Sea Food

Lecker Shenzhen Sea Food

Written by Lars

November 15th, 2009 at 2:40 pm

Posted in China, Shenzhen