Archive for the ‘Sonstiges’ Category
Japan 2010 (16) – Lustige Schilder
Auch dieses Jahr möchte ich die interessantesten / skurrilsten und lustigsten japanischen Schilder dokumentieren.
Japan 2010 (2) – Flug nach Nagoya
Die positive Überraschung ereilt uns am Flughafen. Am Business/First Check-In Schalter (den ich erstmalig dank neuem Status benutzen darf) wird uns mitgeteilt, dass unsere gesamte Gruppe in die Business Class upgegradet wurde, da unser Flug nach Nagoya von Frankfurt aus mächtig überbucht ist. Wir können unser Glück kaum fassen. Auf den Meilen-Output hat das zwar keinen Einfluss (FRA-NGO = 5861 Meilen), aber immerhin einen Hauch mehr Luxus versprechen wir uns. Zwar hätten Katja und ich es aufgrund unserer kurzen Beine auch in der Economy nicht wirklich unbequem, aber den Sitz für ein Schläfchen in die Waagerechte stellen zu können ist schon ein Traum. Zum Mittagessen gibt es nur klare Rinderbrühe mit etwas Brot und diversen Salaten in der Frankfurter Lounge. Der Abflug verspätet sich aufgrund des Überbuchungschaos (man bietet uns 600 Euro pro Person, wenn wir einen anderen Flug nach Nagoya nehmen, z.B. über Singapore). Wären die Jungs von Lufthansa noch etwas höher gegangen (sagen wir 800 oder 1000 Euro), dann wäre der Urlaub damit schon refinanziert gewesen.
Nun zum Flug, wie schon vorab erwähnt in Buchungsklasse C des A340-300. Man hat mehr Platz, das Essen wird teilweise auf echtem Geschirr serviert während der ausfahrbare Platiktisch von einer Stoff-Tischdecke bedeckt ist. Mein Wunschessen ist zwei von drei Mal bereits alle, die Alternativen schmecken trotzdem sehr gut. Trotz tollen Sitzkomforts kann ich nicht schlafen, Katja hingegen gelingt es ein paar Stunden. Selbst die Massage-Funktion des Sitzes und der zum Schreien langweilige französische Film (Séraphine) bringen mich nicht zum Einschlafen.
Der Flug verläuft sehr ruhig – die Route führt über St. Petersburg, Ulan Bator, Peking und Seoul. Das Personal ist freundlich und zuvorkommend. Fazit: 8 von 10 Punkten für den Flug, dem es am meisten an ansprechenden Unterhaltungsfilmen mangelte.
Wir landen pünktlich in Nagoya, wo ich mein zerschrammtes Hardcase Gepäck in Empfang nehme, welches deutlich mehr gelitten hat als Katjas Koffer aus Stoff. Da sind wir nun – am anderen Ende der Welt – Konichi wa!
Japan 2009 (12) – Lustige Schilder
Einfach mal kommentarlos ein paar lustige Schilder aus Japan – to be continued…
Saunadorf van Almsick
Ja, wir haben es wieder getan! Eine gute Gelegenheit die Kategorie Wellness in diesem Blog anzulegen und mit ersten Eindrücken zu füllen:
- Mein Weihnachtsgeschenk von Katja: Ein Tag Saunawelt Deluxe mit Übernachtung in der “Turteltaubensuite”
- Ort des Geschehens: Saunadorf van Almsick
Da ich seit über zehn Jahren regelmäßig in die Sauna gehe um mein Wohlbefinden und Immunsystem zu steigern, habe ich mich natürlich riesig über das Geschenk gefreut. Die Anfahrt ist trotz Navi (DVD der Edition 2009/2010) nicht ganz einfach. Wir nehmen den kürzesten Weg und biegen noch vor Dreieck Spreewald auf die Landstraße Richtung Cottbus ab. Witzige Ortsnamen auf der Strecke machen die Fahrt zum Erlebnis (Allmosen, Neu-Seeland). Kurz vor dem Ziel (ein Ortsteil von Drebkau, nahe Cottbus) wurde aber scheinbar die dominante Fernverkehrsstraße B169 komplett umgestaltet. Mein Navi (Codename Offroad) ist überfordert und leitet uns über scheinbar stillgelegte Teile der alten B169 (Angst) und kleine Gassen ohne Wendemöglichkeiten. Letzten Endes kommen wir aber doch an und können nach dem Check-In und der Privatparkplatz-Einweisung die Suite begutachten.
Alles in Allem ein sehr schönes Ambiente, moderne Einrichtung und alles sauber (wir sehen mal von dem kleinen Loch in der Bettdecke ab). Die Fußbodenheizung ist über alle Zimmer verteilt und lädt zum barfuß Laufen ein. Im Kühlschrank befindet sich ein Willkommens-Snack (eine Platte mit Wurst / Käse Schnittchen und eine Obstplatte) sowie eine Flasche Rotkäppchen Sekt. WLAN gibt’s natürlich nicht (das Hausbuch von A-Z schreibt hierzu: “Sie wollen sich doch schließlich entspannen!”). Die exponierte Lage im Brandenburger Niemandsland gibt auch UMTS-Strahlen keine Chance – also Vorsicht liebe Workaholics!
Das Haus bietet einen direkten Ausgang zur Saunawelt – einer schön gestalteten Gartenanlage mit verteilten Holz-Blockhäusern die die einzelnen Saunen beherbergen. Eine kleine Brücke führt über ein Bächlein (Plätscher, Plätscher) zum Haupthaus. Sehr nett finde ich die Erdsauna (soll eigentlich 110 Grad haben, aufgrund eines neuen Ofens waren es aber nur 90°C). Hier wird der Ofen mit Holz geheizt, welches neben dem Ofen in die Wand integriert trocknet. Alle viertel bis halbe Stunde wird nachgelegt (Was haben die wohl für einen Holzverbrauch?). Zum Abkühlen geht es ins Haupthaus, wo neben diversen Duschen auch ein schönes Tauchbecken (gefühlte tausend Nadelstiche) und Fußbäder beherbergt. Der Pool im Außenbereich ist nicht beheizt – man soll ja auch abkühlen – sieht aber schön aus. In der Trockensauna gibt es an ungeraden Stunden einen Aufguss – wohl mein größter Kritikpunkt. Hier macht eine ältere Aufguss-Dame nichts anderes als still und leise einen Löffel nach dem anderen über die heißen Steine zu gießen – bis der Topf leer ist. Keine Pause zwischendurch, kein Handtuchwedeln, kein witzigen Ideen (wie z.B. Entertainment, Obst, Eiswürfel, Schneebälle). Hinzu kommt, dass die gute Dame viel zu viel Wasser über den Ofen gießt, sodass man in der obersten Reihe selbst als geübter Saunagänger keine Luft mehr bekommt.
Die Speisekarte ist recht solide. Man bestellt an der Bar (auch mit genauer Zeitangabe möglich) und isst dann in Bademantel (ungewohnt) in einem separaten Essbereich. Katja nimmt Fisch, ich ein Steak (Pluspunkt: Ich werde in der Sauna liegend gefragt wie ich das Steak denn gleich gerne hätte). Das Frühstück wird per multiple-choice Zettelchen bestellt und direkt zur Suite geliefert. Für meine Begriffe stimmen hier Preis-Leistungsverhältnis nicht ganz – im normalen Hotel-Buffet-Vergleich ist der Preis aber Durchschnitt. Entspannen kann man in diversen Ruheräumen im Haupthaus oder auf dem Gelände verteilt. Die Ausstattung ist sehr gut – an Decken, Liegen und Sitzmöglichkeiten mangelt es nicht. Ein leckerer Erdbeer-Shake vor dem Kamin ist empfehlenswert.
Nur Katzenallergiker sollte man nicht sein, wenn man einen Besuch im Saunadorf van Almsick (die Besitzerin Jutta heißt übrigens mit Nachnamen genau so wie ihre Celebrity-Tochter Franzi). Denn hier laufen mehrere (so um die sechs?) Katzen frei durch die Gegend und lassen es sich gut gehen (wir stellen fest: in unserem nächsten Leben werden wir auch Sauna-Katze!). Zutraulich ist kein Ausdruck – na klar – jeden Tag umgeben von entspannten Wellness-Konsum-Zweibeinern. Die Erziehung ist allerdings nicht die Beste – neben Betteln am Tisch kennt ein Exemplar nicht die Grenze zwischen Spiel und Ernst, sodass Katja einige Biss- und Kratzspuren davon trägt. (Wer hatte nochmal angefangen?
) Komischerweise (ich bin selbst Katzenallergiker) hielt sich die Wirkung bei mir in Grenzen, trotz einiger Streicheleinheiten.
Als Fazit gibt es von mir 8 von 10 möglichen Wellness-Punkten.
China 2009 (18) – Miles & More
Es wäre ja auch zu schön gewesen…
“Sehr geehrter Herr Großmann,
vielen Dank für Ihre Anfrage.
Ihr Flug kann diesmal leider nicht berücksichtigt werden, weil die gebuchte Klasse vom Meilensammeln ausgeschlossen ist. Hierfür bitten wir um Verständnis. [...]
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Miles & More Service Team”
Also an alle die sich auf Meilen von China Air oder Shanghai Air freuen – lieber vorher checken!
O.k. – die Flüge waren wenigstens billig.






































































