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Japan 2010 (2) – Flug nach Nagoya
Die positive Überraschung ereilt uns am Flughafen. Am Business/First Check-In Schalter (den ich erstmalig dank neuem Status benutzen darf) wird uns mitgeteilt, dass unsere gesamte Gruppe in die Business Class upgegradet wurde, da unser Flug nach Nagoya von Frankfurt aus mächtig überbucht ist. Wir können unser Glück kaum fassen. Auf den Meilen-Output hat das zwar keinen Einfluss (FRA-NGO = 5861 Meilen), aber immerhin einen Hauch mehr Luxus versprechen wir uns. Zwar hätten Katja und ich es aufgrund unserer kurzen Beine auch in der Economy nicht wirklich unbequem, aber den Sitz für ein Schläfchen in die Waagerechte stellen zu können ist schon ein Traum. Zum Mittagessen gibt es nur klare Rinderbrühe mit etwas Brot und diversen Salaten in der Frankfurter Lounge. Der Abflug verspätet sich aufgrund des Überbuchungschaos (man bietet uns 600 Euro pro Person, wenn wir einen anderen Flug nach Nagoya nehmen, z.B. über Singapore). Wären die Jungs von Lufthansa noch etwas höher gegangen (sagen wir 800 oder 1000 Euro), dann wäre der Urlaub damit schon refinanziert gewesen.
Nun zum Flug, wie schon vorab erwähnt in Buchungsklasse C des A340-300. Man hat mehr Platz, das Essen wird teilweise auf echtem Geschirr serviert während der ausfahrbare Platiktisch von einer Stoff-Tischdecke bedeckt ist. Mein Wunschessen ist zwei von drei Mal bereits alle, die Alternativen schmecken trotzdem sehr gut. Trotz tollen Sitzkomforts kann ich nicht schlafen, Katja hingegen gelingt es ein paar Stunden. Selbst die Massage-Funktion des Sitzes und der zum Schreien langweilige französische Film (Séraphine) bringen mich nicht zum Einschlafen.
Der Flug verläuft sehr ruhig – die Route führt über St. Petersburg, Ulan Bator, Peking und Seoul. Das Personal ist freundlich und zuvorkommend. Fazit: 8 von 10 Punkten für den Flug, dem es am meisten an ansprechenden Unterhaltungsfilmen mangelte.
Wir landen pünktlich in Nagoya, wo ich mein zerschrammtes Hardcase Gepäck in Empfang nehme, welches deutlich mehr gelitten hat als Katjas Koffer aus Stoff. Da sind wir nun – am anderen Ende der Welt – Konichi wa!
China 2009 (18) – Miles & More
Es wäre ja auch zu schön gewesen…
“Sehr geehrter Herr Großmann,
vielen Dank für Ihre Anfrage.
Ihr Flug kann diesmal leider nicht berücksichtigt werden, weil die gebuchte Klasse vom Meilensammeln ausgeschlossen ist. Hierfür bitten wir um Verständnis. [...]
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Miles & More Service Team”
Also an alle die sich auf Meilen von China Air oder Shanghai Air freuen – lieber vorher checken!
O.k. – die Flüge waren wenigstens billig.



















